


Im Projekt Resistance Travels setzen sich Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus Deutschland und Griechenland mit der Erinnerungskultur zu Verbrechen des NS-Regimes auseinander.
Gefördert von der Stiftung Erinnerung,
Verantwortung, Zukunft (EVZ) des
Auswärtigen Amtes.

Das Real Life Adventure Game diente hier als Methode für künstlerische Gruppeninterventionen und Videoperformances. In Onlinesessions entwickelten die Teilnehmenden zunächst gemeinsam Scores, die sich mit der deutschen Besatzung Griechenlands beschäftigten. Diese wurden anschließend genutzt, um den Stadtraum in Braunschweig und Athen performativ als Geschichtsträger zu erschließen. Die Jugendlichen näherten sich historischen Themen so nicht nur intellektuell, sondern auch körperlich und räumlich – Erinnerung wurde zur gemeinsamen Handlungserfahrung.

